Auftrag durch die Gemeinde; Architekten Wagner & Widmann Die Gemeinde beauftragte uns für ein Konzept zur Gestaltung der Fußgängerzone. Nach Erstellung des Gesamtkonzeptes ist der Kirchplatz erster Schwerpunkt der Detailplanung.
Historisch
Bereits in der Römerzeit wurden Gold und Silber abgebaut. Im Mittelalter war die Ansiedlung an der breitesten Stelle des Tales Zentrum des Warenhandels zwischen Italien und dem Norden. Nach dem Niedergang im 30 jährigen Krieg begann mit der Errichtung der Thermalleitung (1/5 des Quellvolumens lt Edikt Kaiser Franz I) von Gastein 1828-1830 die Blüte von Bad Hofgastein. Die Mariä Himmelfahrt Kirche wurde 1448-1507 errichtet und im Barock ausgeschmückt.
Strukturkonzept
In der Analyse konnten wir zwei Hauptrichtungen feststellen. Eine Achse führt quer zum Tal vom Friedhof über die Quellstube zur Kirche , dem Gemeindeamt, dem Kurhaus und Thermalbad über die Ache zum Sportzentrum mit den Bergbahnen. Gequert wird diese Achse durch die Ost-West laufenden Wegverbindungen.
Architektonisch
Der sogenannte Kirchplatz ist ein, um die höher gelegene Kirche herum führender Straßenraum, der sich in einem Abhang zum Gemeindeamt öffnet. Im Schwerpunkt des Platzraumes soll ein Taufbecken mit einer Stufenanlagen die ca 1,60m überwinden und die beiden Ebenen verbinden. Das Taufbecken zitiert sowohl die Taufe Jesu im Jordan als auch den Wohlstand Bad Hofgasteins durch das Thermalwasser. Das temperierte Thermalwasser speist Sommer und Winter den Brunnen und fliest meandrierend den Abhang am Gemeindeamt vorbei zum Kurhaus und mündet in ein Oval vor dem Thermalbad, wo ein Syphon den Höhenstand des Wassers reguliert, bzw bei Veranstaltungen (Konzert) komplett versiegen lässt.










